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und Lindau, dasselbe nicht unterzeichneten,sondern eine besondere Darstellung ihresGlaubens übergaben. Sie stimmten darinder Mcmmng des schweitzerischen ReformatorsZwingli bcy.
Ulrich Zwingli, gebohren zu Wildhauscnin Toggcnburg (am i. Zan. 1484), derSohn des dasigen Ammans (Beamten),bildete seine Fähigkeiten auf den Schulenzu Basel und zu Bern aus. Auf der letz-lern Schule flösitc ihm der damahlige RektorLupulus (Wölflin) die Liebe für das Studiumder Alten, und für die Dichtkunst, ein.Seine litcrärische Bildung vollendete er aufder Universität zu Wien. Nach seinerRückkehr wurde er zu Basel Schullehrcr.Hierauf begleitete er das Kriegsvolk seinesVaterlandes auf einem Feldzuge nach Moy-land, der seine Welt - und Menschenkenntnis?vermehrte. Nun wurde er (1518) Predigerzu Zürich, und, zu einerlei) Zeit mit Luthern,arbeitete er mit Eifer an einer den Vor-schriften der heil. Schrift angemessener» Artder Kanzelvortragc, in welchen die Bibelnicht nur erläutert, sondern auch durchD 2 Ve-