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und andre päbstliche Oerter, um sie, wiesie behaupteten, gegen andre Angriffe zusichern. Die Florentiner wagten es, vonder Herrschaft des Hauses Medici sich zub-freycn. Die Herzoge von Urbino undFerrara eigneten sich gleichfalls manches vondem päbstlichen Lande zu.
Allen diesen war das Bündniß, dasFranz I und Heinrich VIII geschlossen hat-ten, eben so unerwartet, als unangenehm.Der Pabst wurde durch dasselbe aus seinergroßen Verlegenheit herausgerissen. Der Kai-ser gericth mit Frankreich und England ineinen neuen Krieg. Diese machten so großeForderung an ihn, daß er sie nicht eingehenkonnte, und nun schickten sie ihm (1528Zan.) eine Kriegsklärung zu. Karl warüber seinen Gegner Franz äusserst aufge-bracht. Er beschuldigte ihn, sein Wort aufeine niederträchtige Weise gebrochen zu ha-ben; er wollte, wenn er sich dicß zu leug-nen unterstände, es ihm mit dem Degenin der Hand beweisen. Franz warf Karlngleichfalls Lügen vor; er blieb ihm seineSchimvfreden nicht schuldig. Er verlangte
sogar