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9 (1804)
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noch enger eingeschlossen. Der Prinz Phili-bert von Oranien, den sie zu ihrem Ober-anführcr gewählt hatten, war nicht vermö-gend, seine Leute zu einer bessern Kriegs-zucht zu bewegen. Der Mißbrauch der Le-bensbedürfnisse zog bald einen dringendenMangel, und ansteckende Krankheiten, nachsich, die das Elend der Bewohner Romsvollendeten. Eben diese Ursachen aber nö-thigten (7. Zun.) den Pabst, in ernstlichereUnterhandlungen einzuwilligen. Er versprachdem kaiserlichen Heere 400000 Ducatcn zubezahlen, und ihm alle seine Festungen ein-zuräumen. Bis zur Erfüllung dieser Be-dingungen sollte er aber in der Engelsburgin der Verwahrung bleiben. Die Kaiserli-chen zogen nun aus Rom in die umliegendeGegend, und die mehrestcn Städte hattenjetzt das traurige Schicksal der Hauptstadt.Die Ränke des Pabstes, der den geschlosse-nen Vergleich nicht erfüllte, waren Ursache,daß sie zum zweyten Mahle nach Rom ka-men. Jetzt wurden auch alle Schätze unterder Erde zusammengcplündert, und Romshöchst unglückliche Lage dauerte noch sechsMonathe lang, Clemens VII wurde wäh-rend