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Stande, ein Heer nach Italien marschierenzn lassen.
Aber Franz hatte jetzt das Unglück, daßder Connetable von Bourbon, sein besterGeneral, zum Kaiser übergieng. Auch hieranwar seine Mutter Luise Schuld. Sie haßtedas Haus Vourbon, und der Connetablehatte daher manche Krankung erfahren. Alsseine Gemahlin gestorben war, fand ihnLuise auf eiumahl so liebenswürdig, daß sieihm ihre Hand antrug. Seine Weigerungreihte ihre gekränkte weibliche Eitelkeit zurRache. Sie zog ihm wegen seines Vermö-gens einen Rcchtshandcl zu, der ihm denBesitz desselben untersagte. In der Ver-zweiflung both Vourbon dem Kaiser Karlseine Dienste gegen sein Vaterland an. Karl,der über seinen Antrag sehr erfreut war,versprach ihm seine Schwester Eleonore, nebsteiner reichen Mitgift, versprach ihm Pro-vence und Dauphin«- als ein Königreich.Doch Franz erfuhr die für ihn so gefährlicheVerabredung. Der edeldenkende Monarchsagte das, was er erfahren hatte, dem Con-netable selbst. Er suchte ihn durch Groß-
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