Druckschrift 
9 (1804)
Entstehung
Seite
345
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nahm Ferdinand seinem letzten Besitzer Ii»Hann von Albret, dem Gemähte der Erbindesselben, der mit Frankreich im Einver-ständnisse lebte, mit hinterlistiger Gewaltweg. Daß er nnn alles dieses dem Karlhinterlassen sollte, war ihm ein sehr nnange-nehmer Gedanke. Er freute sich daher garsehr, als er mit seiner jungen GemahlinGermaine noch einen Prinzen zeugte. Alsihm diesen ein frühzeitiger Tod wieder raub-te, ließ er sich von seinen Leibärzten Stark-kungsmittel verschreiben; aber seine Hoff-nung , den erlittenen Verlust zu ersetzen,wurde dennoch getauscht, und sein eignes Lisibensende erfolgte um so eher (i;i6).

Ferdinands Nachfolger, sein Enkel Karl,befand sich damahls erst im i6tcn Jahreseines Alters. Ucber seine Erziehung hattefeine Vatcrsschwcster, Margrethe von Oest-rich, und Margrethe von Port, Karls desKühnen Wittwe, die Aufsicht geführt. SeinGroßvater Maximilian, der die vormund-schafclichc Regierung über die Niederlandeführte, bestellte Wilhelmen von Croy, Herrnvon Chievrcs, zu seinem Hofmeister, und

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