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liche Sorgfalt, die sie ihm bcy seinem Lebe»gewidmet hatte. Fast konnte sie sich nichtentschließen, ihn begraben zu lassen, «ndnoch immer beobachtete sie denselben mit Em-pfindungen der Eifersucht. Ihre Gemüths-stimmung machte sie völlig unfähig, die Re-gierung zu übernehmen, und dennoch wolltesie die Verwaltung derselben keiner andernPerson auftragen. Die castilianischcn Gros-sen, die sich deswegen in Verlegenheit befan-den, entschieden endlich für Ferdinanden, dersich Mühe gab, durch eine zwar gelin-ge, aber doch feste Regierung, bey derNation sich mehr Liebe usid Zutrauen zuerwerben.
Der schlaue Ferdinand hatte zur Ver-größerung der spanischen Monarchie nichtwenig bcygctragcn. Ausser dem Königreichebcydcr Sicilicn, erwarb er auch noch Na-varra, und verschiedene Städte auf derKüste der Verbcrey. Ximenes, Ferdinandsvortrefflicher Minister, zog (1509) ob ergleich Geistlicher und Cardinal war, selbstnach Afrika, und eroberte Oran und andreStädte mehr. Das kleine Königreich Na-
varra