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ersten erlaubte ihm aber das Parlament nicht.Friedrich starb auch schau nach einigen Jah-ren (1504) als der letzte König der bishe-rigen aragonischen Kömgsfamiiic von Neapelund Sicilien, in Frankreich. Ein unehli-cher Abkömmling dieses Hauses, der PrinzFerdinand von Calabncn, hatte noch dieStadt Tarcnto in seiner Gewalt. Diesemversprach Ferdinand Gonsalvo de Cordova,der Großcapitain Ferdinands des Katholi-schen, frcycn Abzug, wenn er die Stadtübergeben würde. Er bestätigte dieses Ver-sprechen durch einen Eid, und dennoch wur-de der Prinz nach Spanien geschickt.
Der schlaue Cordova verhalf seinem Mo-narchen zum Besitze des ganzen Reiches.Die beyden Oberbefehlshaber veruneinigtensich über das Eigenthum der Provinz Capi-tanata, in Ansehung deren in Theilungs-vcrtrage nichts ausgemacht worden war.Anbigni drängte den Gonsalvo so zurück,daß ihm, ausser Barlctta, nichts mehrübrig blieb; dieser wurde jedoch von allenSeiten so verstärkt, daß er bald wieder vor-rücken konnte. Die französische Armee in
Neapel