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zosen den Einzug, selbst Neapel nicht. Fer-dinand floh, nachdem er blos die Festungender Hauptstadt mit Garnisonen versehen hatte,auf die gegenüber liegende Insel Zschia.Karl zog hierauf (1495 Febr.) gleichsam imTriumphe, und im kaiserlichen Ornate, inNeapel ein. Zn kurzer Zeit mar fast dasganze Reich erobert. Karl ließ sich, dempäbstlichen Widerspruche zum Trotze, zumKönige von Neapel krönen. Schon schmei-chelte sich der eitle und unerfahrne Fürst mitder Eroberung des ganzen griechischen Kaiser-thumes! Von dem Glücke des ersten Fcld-zugcs berauscht, überließ sich Karl ganz sor-genlos blos dem Genüsse des sinnlichen Ver-gnügens, und sein Bepspiel blieb von seinenFranzosen natürlich nicht unnachgcahmt.
Wahrend daß sich nun die französischeArmee in Neapel durch ihre Zuchtlosigkeitauflölelc; während daß sich die Franzosendurch ihren galanten Muthmillen, durch ihrenUebermuth, bey den Neapolitanern äusserst ver-haßt machten, arbeitete der listige Moro, derFlorenz und Neapel nun genug gezüchtigtsah, an der Ausführung des Planes, die
Frau-