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nicnS, wo Sittenverderbnis und schwacheRegierung den Wohlstand der Nation unter,graben hatten, höchst nothwcndig. An die,sein.Zustande war aber auch die große Mcn,ge von Mahomcdanern und Zuden im südli,chen Spanien Schuld. Mendoza drang da,her auf die Eroberung von Granada, undauf die Verbannung der Nichtchristcn; seinTod (1495) hinderte ihn aber, seine E»t,würfe selbst auszuführen.
Des Mendoza Stelle nahm Franz Eis,neros de Timcncs ein. Rimcncs war voneiner zwar edlen, aber nicht reichen Familie.Desto großer aber war der Neichthnm seinerGcistcSgabcn. Die ergiebigen Pfründen, dieer schon erlangt hatte, vertauschte er gegendie strenge Lebensart eines Capuziners, under stellte den Capuzincr so musterhaft vor,daß er nicht nur Provinzial seines Ordens,sondern (1492) auch Beichtvater der from,men Königin Isabella wurde. Auch am Hofegalt Rimenes blss für einen gelehrten, from,men und strengen Klosterbruder ohne Welt,kcnntniß, und ohne die Absicht, sein Glückzu machen. Nach dem Tode des Mendoza,
der