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Ein großes Hindcrniß des Studicrens gasben oder die Erpressungen der Päbste undder Könige ab, die sie sich gegen Stifter undKlöster erlaubten. Diese wurden dadurch inso dürftige Umstände versetzt, daß selbst DomsHerren und Bischöfe zu Bettlern wurden, unddaß es ihnen also auch an den Mitteln fehlte,ihre jungen talentvollen Mitglieder studierenzu lassen. Ein mächtiges Hinderniß der wissfenschaftlichen Aufklärung durch die Uuiverflstäten waren die Lehrer aus dem Orden derDominicaner und Franciscaner. Diese bezeigstett anfangs so vielen Eifer für den Unterricht,daß man ihnen nicht genug Lehrstellen anver-trauen konnte. Zu der Folge schadeten sieaber den Wissenschaften durch die vielen gutenKöpfe, die sie ihnen entzogen, durch denAberglauben, den sie verbreiteten, durch dieInquisitionsstrengc, mit der sie aufgeklärteMänner verfolgten. Eben diese Dominicanerund Franciscaner führten auch ein großesSittenverderbniß unter den Studierenden ein.Da sie selbst Bettelmönche waren, so wares sehr natürlich, wenn sich auch die Stu-denten auf das Herumziehen und Bettelnlegten; wenn sie sogenannte fahrende Schüler
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