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liger, diesen literarischen Gemeinden immermehr Vorrechte und Freyhciten zu erlhcilen.
Die älteste aller privilegirten hohen Schu-len war die mcdicinische zu Salcrno. Zndieser wichtigen Handelsstadt hatten die mitden Griechen und Arabern in genauer Ver-bindung stehenden Acrzte Gelegenheit, dieWerke und die Curart derselben zu studieren.Hippokrates und Galen waren für sie dieHauptschriftstcllcr. Nach einer Verordnungdes Königes Rogers von Sicilicn durfte nurderjenige Arzt seine Wissenschast ausüben,dessen Kenntnisse zu Salcrno geprüft wordenwaren. Dieses Vorrecht behielt Salerno auch,als Kaiser Friedrich II (1219) die Universitätzu Neapel stiftete. Diese Schulen hattenalso schon das Promotionsrecht.
Die hohe Schule zu Salcrno wurde abervon der zu Bologna an Anschn, und an aus-gebreiteter Wirksamkeit, bald sehr weit über-troffcn. Die vornehmste Ursache dieses An-schns, und dieser Wirksamkeit, war das aufderselben vorzüglich blühende Studium des rö-mischen Rechtes. Lehrer desselben gab es zwar
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