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persische Homer, der in einem epischen Ge-dichte die Thatcn der alten Könige von Per-sie» schildert; Sadi, ans Schiras, (st. 1292)der Verfasser des Gnlistans (Rosengartens)und Hafcz, gleichfalls aus Schiras (st. izh6)der Horatz der Perser. Unter den griechi-schen Dichtern dieses Zeitalters gab es wenigedie mehr Genie als Fleiß zeigten.
Die arabischen Dichter in Spanien erreg-ten das sanfte Spiel poetischer Phantasie inden vorzüglichem Köpfen von Südfeankreich,in der sogenannten Provence. So entstan-den die Provcnzaldichtcr, die für das west-liche Europa einen ganz neuen Ton der Dicht-kunst anstimmten, den Ton der Rttterpoesie.Eine derselben verwandte Art der Dichtkunstliebten die Nationen deutschen Ursprunges vonjeher. Lange Zeit war das Nolandslicd der all-gemeine Schlachtgesang dcrFranzoftn. An dieStelle der alten gallischen Barden waren Mi-nisterialen getreten, deren Verpflichtung haupt-sachlich auf die Kriegsmusik gieng. Der Nittcr-geist stimmte die Dichtkunst romantisch. Plötz-lich bemächtigte sich die Liebe zum Dichten desganzen Nitterstaudes. Selbst Fürsten misch-ten