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9 (1804)
Entstehung
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sagt^ und an den sich bald andre von seinerDenkart anschlössen, stiftete (122z) einenneuen Orden von Bcttclmünchcn. Ein Do»minicancr - oder Franelscancrklostcr war sehrleicht gestiftet. Sobald der Klostcrbau vol»lcndct war, so erhielten sich die Mitgliederdes neuen Klosters von selbst. Die Zahldieser Klöster vermehrte sich daher unglaub-lich schnell. Der Pabst erlaubte den Bettel»München, überall zu predigen, Beichte zuhöre», und den reichlichsten Ablaß zu er»theilcn. Bischöfe und Dorfpricster vcrloh»ren seitdem das Zutrauen ihrer Gemeinde.Alles lief dem Bcttelmönch zu, der fürlcichtrc Strafen absolvirtc, und nicht so ge»nan epaminirte. Die Päbste konnten dieBettelmönchc auch recht gut brauchen, umin den Ländern der Monarchen, mit denensie in Feindschaft lebten, Unruhen anzufan»gen; denn niemand wirkte auf den großenHaufen mächtiger, als die auf den Dörfernherumziehenden Bettelmönchc, als Domini-caner und Franciscancr, welche auf Univer-sitäten und Schulen so viel Einfluß hatten.

Die Dominicaner, die so viel unter dasVolk kamen, konnten die Gesinnungen des-selben