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Buch an Ansehn. Sic wurden drcy Jahr-hunderte hindurch erklärt und commeutirt.Seitdem wurde es den Päbsten gar nichtschwer, neue Glaubensartikel einzuführen.Seitdem zweifelte niemand mehr an den sie-ben Saccamentcu. Durch die Kreutzzüge er-hielten die geistlichen Jndulgcnzen, oder derAblaß, einen sehr ausgebreiteten Merth.Die Theilnahme an einem Kreutzzuge warja der vollgültigste Ablaß, den mau sich den-ken konnte. Nun kam noch der große Ab-laßhandel dazu, welchen das Jubeljahr er-zeugte, das der Pabst Bonifatius VIII(izoo) zuerst einführte. Alle diejenigen, diean diesem alle hundert Jahre zu haltendenFeste nach Rom wanderten, sollten voll-kommnen Ablaß, d. i. Erlassung der Sün-denstrafcn, genießen. Dieß brachte einegroße Menge Geld in die päbstliche Casse.Es war demnach ganz natürlich, wenn esdie folgenden Pabste für rathsam fanden, dasJubeljahr alle fünfzig, alle fünf und zwan-zig Jahre, zu halten. Zuletzt ersparte mansogar den Leuten die Mühe, nach Rom zukommen. Man trug ihnen den Ablaß inihr Vaterland entgegen. Es zogen nun Ab-laß-