lichen Handlungen. Vey dem Narrcnfestetanzten ja sogar nackende Geistliche. Bcydem Einzüge Ludwigs XI von Frankreichstellten die schönsten Mädchen nackende Sir«ncn vor. Auch bcy den Turnieren kam man-ches Unzüchtige vor. Wie viel wollüstigeHandlungen mag man sich da nicht in Pri-vatgesellschaften erlaubt haben? Selbst anHochzeiten wurde fast ganz nackend getanzt,wurde mit den Jungfrauen ein sehr unehr-erbiethiger Scherz getrieben. Die meistenEhemänner hatten daher das Schicksal, vonihren Weibern gekrönt zu werben. Die Für-sten und Herren betrachteten die Jungfernund Mädchen ihrer Gemahlinnen gleichsamals ihren Harem. Die Geistlichkeit überließsich den groben Sünden der Unmäßigkcit,und der unnatürlichsten Laster, fast öffentlich.Die Geistlichen baten ihre Nachbaren öffent-lich zu Gevatter, und bezahlten den Bi-schöfen ihre Gebühren. Geistliche Kinderund Hurkinder galten fast für einerlei).
Bey aller dieser Unzucht und Schamlo-sigkeit schien auf der andern Seite äussereZucht und Frömmigkeit gewonnen zu haben.
Der