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eingeschränkter, als das Hofgesinde der Gra-fen und Herren. Die Könige hatten nichtviel Einkünfte. Die Summen, die sie, vor-nehmlich die französischen Könige, seit demigten Jahrhundert von ihren Untcrthancnerpreßten, verschlangen Söldner, Wuchererund geringere Bedienten. Der beständigunterhaltene Hofstaat war daher gar nichtzahlreich. Ludwig IX hatte nicht mehr als4 Kammerherrcn, eben so viele Schenkenund Stallmeister, ungleichen z Truchsesse,einen für den König, und 2 für das Hof-gesinde. Seine Hofküche war, verhältniß-mäßjg am stärksten, und zwar mit 24 Per-sonen , besetzt. Dennoch brauchte man fürdieselbe nicht mehr als 2 Wagen mit 4Pferden, und für die Tafel des Königeseinen Karrn mir z Pferden. Der Mar-schall bestand aus 4 Stallmeistern, 2 Huf-schmidtcn nebst z Gesellen, 4 Stallknechtenund 1 Rechnungsführer. Zur Jägerei) ge-hörten 16 Personen und 18 Hunde. Dieersten Kammcrherren und Hofbeamten beka-men täglich nicht mehr als 6 Sous, undes wurden ihnen z Bedienten frey gehalten.Sie erhielten jährlich ein oder zweymahl
eine