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ncn Geschmack nach den edlen Abbildungenauf geschnittenen Steinen, und halberhobenenArbeiten, bis zur bewundernswürdigen Voll-kommenheit verfeinerte. In Deutschland wur-de, wie man aus den noch vorhandenen Al-lartafeln und Heiligenbildern sieht, die Mah-lcrey flcisng genug getrieben. Zn Nürnberggab es schon zu Anfang des i4ten Jahrhun-derts Wähler. Zu Brügge, in Flandern,lebte hundert Jahre später, Johann von Eyk,den man lange Zeit für den Erfinder derSchlmahlcrcy gehalten hat. Aber es gabschon wenigstens 150 Jahre früher Wähler,die ihre Farben mit Oehl vermischten. Esgab zu Eicks Zeit noch einen andern berühm-ten Oehlmahler, Nahmens Lipps, der znBologna lebte. Unmöglich aber würde vonEyk als der Erfinder der Ochlmahlerey ge-priesen worden seyn, wenn er nicht wenigstensneue Vortheile derselben erfunden hätte.
Die Kunst, auf harten Körpern Bildnissehervorzubringen, die Kunst des Steinschnei-ders, des Münzenstempcl-Schneiders, hobsich in diesem Zeiträume auf eine hohe Stufeder Vollkommenheit. Zu Florenz blühete die
Stein-