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nicht äußerlich erzwingen last, will sie erzwingen mit derselbenWelt Macht und Pracht ohne deren Haß sie nicht die KircheChristi seyn konnte?*)
In Gottes Augen ist jede gezwungene oder geheuchelte Ver-ehrung ein Graucl (weil die Aufrichtigkeit (Orthodoxie) des Glau-bens**) das Aufrechtstehcn des Gläubigen voraussezt); wie abervertragt sich dieses damit, daß man unter der Decke der Religionsogar die Regenten verleitet und es ihnen zur Ncligionspflichtmacht durch Einführung von Inquisitionen die Rechte der Mensch-heit zu Vcrlezen. ZmtM 'itale nominls sm in errarom Imperaloiomtrnnsänonnt, reotnin nlkirninntos ut snl> spooie Pimoris vor inIura perversitato subclrtos sibi trnännt. sinnestiones posoruit,juclioiorum snbsiclin elesiilernnt, nnotoritntein re^inin iinglornnt(spater hieß es: coiuinenllnmus i-oZniites et roxanlio inniulantos)et nee sie perversitntem seeleris sni einbeseunt. nä Conslnnt.I. 1. n. 6.
Zum Glück ist das Urtheil dieser Zeloten wenn sie auchBischöfe sind, nicht entscheidend. Was ehedem achtzig Bischöfeverwarfen, das wurde ohnlangst von dreihundert und acht Bischö-fen gut geheißen. Bei solchen Widersprüchen müssen wir gleich-wohl selber entscheiden und das wählen wovon wir überzeugt sinddaß es schrist- und vernunftgemäßer scy. v. äe sziwä. n. 63.86.
P Man glaube indessen ja nicht an einen wirklichen Frieden derwahren Kirche mit der Welt (dieses Wort im Sinne der Schriftgenommen). Indem der Haß der Welt gegen Christus und SeineKirche innerlich noch derselbe ist welcher er früher war, und welcher nurgegen Jene Priester sich nicht regt, die entweder völlig der Welt obscurbleiben, oder die sich durch Weltsinn und Weltdienst säcularisirt haben,von welchen Christus sagt: die Welt kann euch nicht hassen weil sie euchfür die ihrigen erkennt, welche also besser Priester der Welt heißen, alsWeltpriester.
Wie also könnt ihr Thoren und Heuchler Orthodoxie fordern,wo ihr die erste Bedingung hiezu — die Aufrichtigkeit oder das Aufrecht-gehaltenseyn des Gemüths — beseitigt? und den Zweiflern sagt: Glaubtwas ihr wollt und könnt, nur bleibt römisch-katholisch!— Wer keinenGlauben hat, der ändert ihn freilich nicht.