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allmächtig, allwissend und allweife ist —daß wir inihm leben, weben und sind —daß erder Urheber desSittengesetzcs, so wie der Geber jeder guten undvollkommenen Gabe, und ganz besonders des ewigenLebens ist — daß er heilig, gerecht, wahrhaftig, ge-treu, gut, langmüthig und barmherzig — daß er dieLiebe ist; ein zärtlicher und mitleidiger Vater gegendiejenigen, welche in Seiner Furcht wandeln undSeinem Gesetze gehorchen, daß er—der Ewige undUnendliche—Seine unmittelbare Sorgfalt auch aufdie kleinsten Bedürfnisse und die geringsten Angele-genheiten seiner Geschöpfe huldreich ausdehnt, daßkein Sperling ohne ihn vom Dache fällt, und daßauch die Haare auf unserem Haupte alle gezähltsind. Es mochte hier besonders am Orte seyn, zubemerken, daß Gott überall in der Schrift beschriebenwird, als ein Wesen von unendlicher Reinheit; sodaß in seinen Augen jede Art von Unrecht, sey es inGedanken, Worten oder Werken, ein Greuel ist.Daraus folgt von selbst, daß er seine verschuldetenGeschöpfe keineswegs freisprechen kann, so laugesie in ihren Sünden beharren; so wie dennauch die Schrift bestimmt erklärt, daß „ohne Heilig-keit Niemand den Herrn sehen kann."
Während aber die von Gottes Geist erleuchtetenVerfasser für die Einheit des höchsten Wesens dasausgedehnteste und entschiedenste Zeugniß ablegen —