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eingegeben wurden, und daß daher die Religion,welche sie beglaubigen, eine Religion von göttlichemUrsprünge ist.
4. Es wird von Allen, die an das Daseynund die Einheit Gottes glauben, (sie mögen nuneine christliche Offenbarung gelten lassen, odernicht) zugestanden, daß er nicht nur ein Wesen vonunendlicher Macht und Erkenntniß sey, sondern auchdie höchste sittliche Vollkommenheit besitze. Eineumfassende Uebersicht der natürlichen Religion führtzu einer bereitwilligen Aufnahme der Schriftlehre,daß Gott gerecht, heilig, wahrhaftig, gütig undbarmherzig sey. Sind aber dies die sittlichen Eigen-schaften unsers himmlischen Vaters, so müssen wirzugestehen, daß es unser vernünftiger Gottesdienstsey, in Seiner Furcht zu wandeln, Ihn mitwahrer Andacht des Geistes zu verehren,Seinem Gesetze zu gehorchen, Seine Ehrezu verbreiten, und Ihm, ganz besonders,unsere Liebe von ganzem Herzen zu weihen.Und doch ist es eine Thatsache, für welche die Ge-schichte vergangener Zeiten und gegenwärtige Beob-achtung ein gleich entscheidendes Zeugniß ablegen,daß die Menschen in ihrem unwiedcrgebor-nen Zustande diesen vernünftigen Gottes-dienst bei Seite setzen und vernachlassigen.Nun ist das Christenthum als ein Neligionssystem