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30. vcrgl. Offcnb. 11, 23. Ioh. 20, 22. Ioh. 1,1. Rom. 9, 5. Offenb. 19, 16.
Wenn ein Schloß und ein Schlüssel genau ineinander passen, so entsteht, wenn sie auch einfacherArt sind, die Vermuthung, daß sie absichtlich füreinander gemacht seien. Sind sie dagegen nichteinfach gearbeitet, sondern verwickelt und in verschie-denen Windungen seltsam gedreht, und passen dem-ohngeachtet zusammen, so wird dadurch jene Ver-muthung ungemcin bestärkt. Aber wenn das Schloßnicht allein verwickelt und seltsam gewunden ist,sondern eine so außerordentliche und wunderbareVerbindung von Theilen enthält, daß es wie einzigin seiner Art ist; wenn von allen Schlüsseln in derWelt nur einer paßt, und alle andern auch nicht diegeringste Annäherung an eine ähnliche Gestaltungzeigen; jener aber auch leicht und genau dient, —dann muß doch jeder Zweifel darüber schwinden, undes wird zur moralischen Gewißheit, daß Schloß undSchlüssel aus derselben Meisterhand hervorgingen,und wahrhaft zusammengehören. Auf diese Artläßt sich eben so faßlich als treffend darthun, wasfür mächtige Beweise und welch' eine kräftige Ueber-zeugung aus eiucr Verglcichung des Alten undNeuen Testamentes davon erwachsen, daß dieWeissagungen auf Jesum Christum wahre Weissa-gungen find; daß sie von einem Allwissenden Gotte