den Weg entdecken möchten, worauf sie dem zukünf-tigen Zorne entrinnen können und es anerkennen,daß Jesus Christus, der Herr der Herrlichkeit, dieVersöhnung für ihre Sünden, ihre Auferstehungund ihr Leben sey.
Von diesen Gefühlen beseelt kann ich es nur fürein Glück achten, über die große Lehre von derErlösung eine möglichst beste und schriftmäßige Be-lehrung geben zu dürfen, und innig soll es michfreuen, einem Freunde, den ich so aufrichtig hoch-schätze, bei seinen ernsten Nachforschungen überdiesen Grundartikcl des christlichen Glaubens be-hülflich zu seyn. Da es mir indessen nicht ent-gehen kann, wie nutzlos ein Versuch wäre, ein Ge-bäude aufzuführen, ohne vorher den Grund gelegt zuhaben, so nehme ich mir die Freiheit, vor Allem zweioder drei Sätze vorauszuschicken, von welchen dieHaltbarkeit meiner künftigen Bemerkungen ab-hängen wird; es kann jedoch meine Absicht «nichtseyn, mich auf ausführliche Beweisgründe einzu-lassen.
Voran stehe die Bemerkung, daß das Christen-thum anzusehen ist, nicht als eine vonMenschen erfundene Sittenlehre, sondernals eine der Menschheit von dem Sch öpferselb st geoffenbarte, auf seinen Befehl undmit seiner Vollmacht zur öffentlichen Kennt,