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Von der Nachfolgung Christi
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Von der Verderbthcit der Natur zc.

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vor, aber weil die Gnade fehlet zur Unterstützungmeiner Schwachheit, so springe ich nach leichtem Wider-stande zurück und stnke nieder. Daher geschieht's, daßich den Weg der Vollkommenheit erkenne, und, wieich handeln muß, klar genug sehe, aber von dein Ge-wicht eigener Verderbniß gedrückt, zum Vollkommnerenmich nicht erhebe.

4. O wie zumal ist mir nothwendig, Herr, deineGnade, das Gute anzufangen, fortzusetzen und zuvollenden! Denn ohne sie kann ich nichts thun; Allesaber vermag ich in dir, so mich die Gnade stärket.O wahrhaft himmlische Gnade, ohne welche nichtssind eigene Verdienste und auch nichts zu achten dieGaben der Natur! Nichts gelten Künste, nichts Reich-thümer, nichts Schönheit oder Stärke, nichts Ver-stand oder Beredsamkeit bei dir, Herr, ohne Gnade.Denn die Gaben der Natur.sind Guten und Bösengemein; der Auscrwählten eigenthümliche Gabe ist dieGnade oder die Liebe, womit bezeichnet sie werth ge-halten werden des ewigen Lebens. Also sehr ragthervor diese Gnade, daß weder die Gabe der Weista-gung, noch der Wunderkraft, noch jegliche hohe Spe-kulation etwas geschätzet wird ohne ste. Ja wederGlaube, noch Hoffnung, noch andere Tugenden sinddir angenehm ohne Liebe und Gnade (Röm. 5).

5. O seligste Gnade, die du machst den Armen