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Von der Nachfolgung Christi
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Von den verschiedenen Regungen :c.

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noch sich willig unter das Joch beugen. Die Gnadeaber befleißiget sich der eigenen Abtödtung, widersiebetder Sinnlichkeit, sucht unterworfen, begehrt überwun-den zu werden, und will nicht eigener Freiheit brauchen;sie liebt, unter Zucht gehalten zu werden, und wünschetnicht, über Jemand zu herrschen, sondern stets unterGott zu leben, zu stehen, zu sein, und um Gotteswillen ist sie bereit, sich aller menschlichen Creaturdemüthiglich zu neigen. Die Natur arbeitet für ihreneigenen Nutzen, und gibt Acht, was für Gewinn ihrvon Andern erwachsen möge; die Gnade jedoch be-trachtet nicht, was ihr nützlich und vortheilhaft sei,sondern vielmehr, was Vielen ersprießlich. Die Naturnimmt gern Ehre und Ehrenbezeugung an, die Gnadeaber schreibt treulich alle Ehre und allen Ruhm Gottzu (Gal. 5, 1626).

3. Die Natur fürchtet Schande und Verachtung,die Gnade aber freuet sich, um des Namens Jesuwillen Schmach zu leiden. Die Natur liebt Mußeund leibliche Rübe, die Gnade aber kann nicht müßigsein, sondern umsähet gern die Arbeit. Die Natursucht Seltsames und Schönes, und schaudert zurückvor dem Geringen und Groben; die Gnade aber er-götzt sich^am Einfachen und Niedrigen, verschmähetdas Rauhe nicht, noch scheuet sie sich, angezogen zusein mit alten Lumpen. Die Natur berücksichtigt das

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