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Von der Nachfolgung Christi
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Von Betrachtung des menschlichen Elends. 47

den immer leben könnten, sie um das Reich Gottessich nichts kümmern würden (Kol. 3).

4. O der unsinnigen und ungläubigen Herzen,die so tief im Irdischen liegen, daß ihnen andersnichts denn fleischliche Dinge schmecken! Aber dieseElenden werden's noch am Ende hart fühlen, wiegar gering und nichts das gewesen sei, was sie sosehr geliebt haben. Die Heiligen Gottes hingegenund alle andächtigen Freunde Christi achteten nichtauf die Dinge, welche dem Fleische gefielen, noch aufdas, was in dieser Zeit in Ansehen blühete, sondernihre ganze Hoffnung und Absicht sehnte sich nach denewigen Gütern. Ihr ganzes Verlangen war aufwärtsgerichtet nach dem Bleibenden und Unsichtbaren, damitsie nicht durch Liebe des Sichtbaren zu dem Niedrigstenhingezogen würden. Verliere nicht, lieber Bruder,das Vertrauen, zum Geistlichen fortzuschreiten! Nochhast du Zeit und Stunde (Rom. 13, 11. 12. Hebr.10, 35 — 39).

5. Warum willst du deinen Vorsatz verschieben?Mache dich auf, und fange alsbald an, und sprich:Jetzt ist's Zeit, zu wirken! Jetzt ist's Zeit, zukämpfen! Jetzt ist's schickliche Zeit, mich zu bessern!Wenn du es übel hast und von Trübsal heimgesuchtwirst, alsdann ist's Zeit, zu gewinnen. Du mußtdurch Feuer und Wasser gehen, ehe du zur Erquickung