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1 (1800)
Entstehung
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Einleitung«

UÄsten Vorkenntnisse» zur Erlernung der Meßknnst,versehen; denn ohne Rechenkunst kann keine praktischeAnwendung der Meßkunst im gemetnen Leben, keineBerechnung und also auch keine Ausmessung derGrößen oder des Raumes derselben, statt finden. Al-lein, die gewöhnliche mechanische Art zu rechnen, wiesie in manchen Rechenschulen, ohne allen Beweis derRegeln, vorgetragen wird, ist nicht hinlänglich zudiesem besondern Endzwecke, nämlich zur Ausübungund Erlernung der Geometrie; sondern eS wird da-zu die eigentliche mathematische Arithmetik erfordert,und besonders kann die Buchstabenrechnung dabeynützliche Dienste leisten. Denn die weitläuftigstenund umständlichsten Umschreibungen und Erläuterun-gen, sind oft nicht im Stande, dasjenige deutlicherzu machen, was zuweilen etliche Buchstaben thunkönnen. Ich weiß wohl, daß die Rechnung mitBuchstaben, nicht Jedermanns Sache ist; allein esist doch ausgemacht, daß ein etwas geübter Verstanddie ersten Gründe davon leicht fassen kann, und daßsie vielen dennoch auch Vergnügen gewährt.

Die Lehrart, nach welcher die Meßknüstler ihreSätze vortragen, fängt entweder mit Erklärungen,oder mit »»bezweifelten, oder mit schon bewiesenenSätzen an, und bauet das Folgende darauf. Dasvorhergehende macht also allemal dag nachfolgendeverständlich. Obgleich jede Wissenschaft diese Artdes Vortrags haben sollte; so findet man sie doch

nicht