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Römischer Denarfund von Fröndenberg
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Ethnol. 1880, Verhdig. S. 130, Mestorf, Urnenfriedhöfe S. 92) be-richtet wird, ist kaum glaublich.

Bei den westpreußischen Funden von Sankt-Albrecht (Ka-pellenberg) und Briesen (Torfmoor), Schwandt S. 130. 141, woaußer diesen beiden Kupfersorten noch allerlei andere Arten bei-gemischt sind, handelt es sich wohl nicht um Schätze, sonderneinzeln aufgelesene Stücke, und das gilt wohl auch für die dortaufgezählten, ganz unregelmäßig gemischten Funde von Preuß.Markt, Sankt Albrecht, Oliva-Ludolfweg, Schwandt S. 130. 131. 133Einzelne vorgallienische Kupfermünzen waren in den Denar-schätzen von Bingum, Großballhausen, Topola und Frauenburg(Zitate s. S. 58. 62. 59. 60).

B. Billonmünzen von Gallien us bis Diocletianus.Diese im Imperium und ganz besonders in den an Rhein undDonau anstoßenden Provinzen so häufigen, oft riesigen Schätzefehlen im freien Germanien; denn die von Driesum (Friesland;Gallienus bis Severina: Dirks, congres num. 1891, 359/60 und370 Anm. 7) und Mehrhoog (Kr. Rees, dicht am Rhein; Philippusbis Probus: Bonner Jahrb. 74, 190, Westd. Zeitschr. 7, 149)haben bei ihrer unmittelbarer Nachbarschaft an der Grenze keineBeweiskraft. Wegen des Fundes von Famars siehe S. 249.

C. Kupfermünzen seit Diocletianus.

Diese im Imperium an Zahl der Schätze und der Exemplaredie Mehrzahl aller Funde überhaupt bildende Fundklasse fehltim freien Germanien fast ganz:

Ritsch, Kr. Kehdingen (20, meist von Theodosius, Arcadius,Honorius): Müller, Vor- u. Frühgeschichte Hannovers S. 186.

Oldenburg, Schleswig-Holstein (6 byzant. Kupfermünzen vonIustinianus I bis Michael III): Z. f. Ethnol. 1880, Verhdig. S. 129.

Schillersdorf bei Stettin (60 von Diocletianus bis Constantinus):Kühne, Balt. Studien 27 (1877) no. 29.

Wegen der angeblichen Funde von Berlin und Angeln inSchleswig-Holstein u. s. w. siehe soeben bei A.

Regling, Fröndenberg.

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