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sammen, die dieselbe Erscheinung zeigen; die Liste würde noch reich-haltiger und eindrucksvoller sein, wenn alle Funde genau genug be-schrieben wären, um Domitianus Caesar und Domitianus Augustustrennen zu können; so aber sind unter den Domitianusmünzen oft auchdie des Domitianus Caesar einbegriffen, die doch vor 81 fallen, und ge-stalten die Statistik sehr viel günstiger für die Zeit von81/96, als sie in Wahrheit ist; es würden auch viel mehr Fundemit scheinbar vielen Domitianusmünzen bei genauerer Bekannt-schaft in der Liste erscheinen, da ihr Bestand an Domitianusmünzenhäufig genug nur zum Teil aus solchen von Domitianus als Augustusbestehen wird. — Unsere Tabellen lehren, daß Münzen aus 81—96in vielen germanischen Funden und vielen Provinzialfunden auf-fallend selten sind, ohne daß eine besondere geographische Zoneder Seltenheit sich erkennen ließe. Ich begnüge mich mit dererstmaligen Feststellung dieser Tatsache der verhältnismäßigenSeltenheit der Denare des Domitianus als Augustus, ohne vor-läufig eine Erklärung dafür zu haben. Mit dem germanischenHandel kann sie nichts zu tun haben, da auch so viele Pro-vinzialfunde diese Erscheinung zeigen. Sollten Domitians Denarefeiner sein als die früheren und späteren und daher dem Aus-kippen verfallen? Die bisherigen wenigen Analysen * 1 ) scheinen inder Tat eine' Überlegenheit im Korn gegenüber denen der Jahre68/81 und denen von Traianus an anzudeuten. Es wird nötig sein, die. Zahl der Analysen zu vermehren und gegenüber jenenFunden aus derPeripherie des Reiches die Münzschätze aus Italien und denalten Provinzen zu befragen, ob die Häufigkeit der Denare des
Die Funde, wo nennenswerte Ziffern überhaupt erst nach 96 einsetzen,konnten hier beiseite bleiben.
Mit * sind die Funde bezeichnet, bei denen die Denare des Domitianus Caesarvon denen des Domitianus Augustus getrennt und erstere also der Zeit von 68—81beigezählt werden konnten. — Die Denare aus 81—96 in genügender Menge zeigenaus den verschiedenen Teilen des Reichs z. B, die Funde von Eloutheropolis(S. 48 Anm. 3), aus dem Mäandcrtal (unpubliziert), von Carnuntum (S. 3CAnm. 2), Mozzatella (Mommsen, R. M. S. 771 Anm. 96).
1) Hammer, Z. f. N. 26, 97; von den fünf dort aus Rauch, Mitteil,der num. Gesellsch. in Berlin 3 (1857), 297, zitierten Münzen des Do-mitianus sind vier aus der Zeit von 81—96.