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legentlich ausgegrabene und mit in das neue Geld hineingetaneDenare. * 1 ) Daß antike Münzen durch das ganze Mittelalter hin-durch bekannt blieben, zeigt ihre Nachahmung auf manchenmittelalterlichen Münzen. 2 )
§ 3 .
Auffallend ist beim Fröndenberger Fund die geringeZahl (2) der Denare aus der massenhaften Denarprägungin Domitian us’ eigener Regierung (81—96; vglCohen 1, 486), während aus den vorhergehenden kürzeren Perioden54/68 n.Chr. (16 Stück), 68/9 (17), 69/81 (175 Stück!) unddenfolgen-den, nur wenig längeren Regierungen (Traianus 12, Hadrianus 15) viel
b) Römische Denare in Schätzen des 13. u. 14. J h.Cincy in Belgien, unter Münzen des 14. Jh. 1 Denar desGalba. Dbg. 2, 521.Sigmaringen, in einem Brakteatenschatz des 13. Jh. 1 D. des Vesp.Dannenberg, Berl. Blätter 2 (1865), 207, handschriftlicher Accessions-kat. des Münzkabinetts Berlin I 1859 no. 19778.
Sady, Kr. Posen West, unter Brakteaten des 14. Jh. 1 Denar (?) desPhilippus. Fredrich S. 33.
c) Römische Goldmünzen in Schätzen des Mittelalters,Ein Aureus des Numerianus in einem Goldmünzschatz des 14. Jh. inErfurt, Weissenborn, Z. f. N. 5, 207.
Der Aureus des Aurelianus, der nach Bekmann, Histor. Beschreib, derChur und Mark Brandenburg 1, 434 in der Altmark zusammen mit Gold-gulden des 15. Jahrh. gefunden worden sein soll, kann nur eine (ver-goldete?) Weißkupfermünze gewesen sein, da er XXIim Abschnitthaben soll.Ein Solidus des Valens (gehenkelt) und 3 byzantinische zusammen mitfranzösischen, englischen u. kufischen Mz. im Funde von Hoch, Norwegen,Hauberg no. 344.
Ein Goldmedaillon des Constantius in der Hauptkirche der KiewschenLawra 1898 zusammen gefunden mit 6184 Gold- und 9895 Silbermünzendes 15.—17. Jh. (gütige briefl. Mitteilung des Herrn Prof. Pridik, Direktorsder kaiserl. Ermitage zu St. Petersburg).
1) So Menadier, Zeitschr. f. Numism. 15, 112, und Montelius,Kulturgeschichte Schwedens S. 167 Anm. gegen Almgren, FibelformenS. 196 und Friedlaender, Z. f. Ethn. 1872, 164.
2) Diese Fälle verdienen eine Zusammenstellung; vorläufig verweiseich auf Menadier, Deutsche Münzen 1, 39. 213. 241; 4,85, und imFührer durch das Kaiser Friedrich-Museum 4. Aufl. 1909, 102; Dannen-berg, Grundzüge der Münzkunde 3. Aufl. 1912, 190.