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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
450
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4ZO Anhang zum ersten Theile.

chendeu Wassers eine so große Rolle spielen, an-zuwenden, und wandte auf diese Bestiuuuung diegrößte Sorgfalt. Die Sache verhält sich genauerso Doktor Black suchte anfangs die Menge ber ver--borgcnen Wärme der Dampfe, indem er die Zeit ver-glich, in welcher eine gewisse Menge Wasser sich von 6?bis zu 2iz° erhiztc, mit derjenigen, welche verstrich,bis sie ganzlich verdampft war; wobey er sorgfaltig dasFeuer die ganze Zeit über in demselben Grade erhielt.Er ließ darauf den Versuch durch einen seiner Schüler,vermittelst eines Helms mit schlangenförmig gewunde-nen Rohren machen; indem er die Menge des destillir-ten Wassers und seine Wärme maaß, und diese Mengenmit dem Wasser verglich, welches die schlangcnförmi- gen Röhren umgab, und mit der Warme, welche das-sclbige erhalten hatte. Das Resultat dieses Versuchswar dasselbe, was ich auf demselben Wege fand, alsich mich mit diesem Gegenstand zu beschäftigen anfieng,und es wich etwa nur um icoo von dem Resultat ab,das ich in der Folge erhielt, da ich alle nöthige Vor-sicht gebrauchte: dieser Unterschied ist sehr gering füreinen ersten Versuch über einen so zarten Gegenstand,weil er etwa nur ein Zehntel des Ganzen beträgt. Ichhabe also bey diesen Untersuchungen kein anderes Ver-dienst, als daß ich dieselbe Art von Versuchen oft va-riirt und wiederholt habe; und dieses deswegen, weiles mir wichtig war, genau die Menge der verborgenenWärme in den Dämpfen des siedenden Wassers zu wis-sen; welche Genauigkeit Doktor Black um seine Theo-rie zu begründen, nicht nöthig hatte. Ich bin überdiesen Gegenstand um so wcitläuftigcr gewesen, weilman die Entdeckungen des Doktors noch nicht nach ih-rem Verdienst geschäzt, und weil seine große Beschei-denheit andern erlaubt hat, Theorien, welche sie von

»ihm.