4!O II. Abtheilung. III. Kapitel.
§. 5".
Diese Klasse von Versuchen kann nützlich werden,wenn man die Zeiten der Zerstreuung der Figuren aufverschiedenen Substanzen, und die Art, wie diese Zer-streuung durch verschiedene Zustände der Luft sich äußert,betrachtet. Es war meine Absicht auch diese Methode zugebrauchen, um den Wirkungen des Reibens unter denverschiedenen nicht leitenden Substanzen zu folgen; wiez. B. zwischen zwocn etwas convcpen Glasplatten, dieeine auf der geriebenen Seite unbedeckt, die andre mitschwarzem Lack überzogen; und zwischen beyden undschwarzer Seide; indem ich hoffte, in den, auf diesenverschiedenen Körpern hernach durch Harzstaub gcbiUdctcn Figuren, Aufklärungen über den Begriff, denich mir von der Ursache der Erregung (§. 2L4) gemachthatte, zu finden; aber alles dieses muß noch ausge-führt werden.
§. 5-2.
Diese Figuren dienen endlich dazu, das Daseynder Ursache zu beweisen, der ich oben die Schwingun-gen der Kugel des Elektrometers während der Ladungder Platte oder der Leidner Flasche zuschrieb; nämlichden absetzenden Durchgang des elektrischen Fluidumsvon der Belegung, welche es aufnimmt, zu der nichtleitenden Oberfläche die sie berührt, und von der entge-gengesehen Oberfläche in den Boden. Ich verdanke demHr. Lichrenberg die Kenntniß des Phänomens, wodurchdieses Absetzen (lmm'nssnlance) sich dem Auge zeigt.Wenn man eine von den gedachten nicht leitenden Plat-ten auf eine ebene leitende Fläche sczt, welche mit demBoden Verbindung hat, und mit dem Knvpse einerLeidner Flasche darauf kömmt, als ob man einen freyen
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