Von dem elektrischen Fluidum. 409
in grader Linie: dies beweist die strahligte Richtungder äußern Züge der positiven Figuren. Alle Modifi-kationen der Figuren erklären sich durch diese allgemei-nen Grundsätze, und es ist in ihrem Betracht keineSchwierigkeit, als nur in der Entdeckung der, in gewis-sen besondern Fällen wirkenden Umstände.
§. 510.
Den erstem der vorhergehenden Sätze, welcher dasVermögen nicht leitender Substanzen, die elektrischeMaterie an sich zu halten, betrifft; kann man auch sichtbardurch diese Figuren beweisen, vermittelst der Verglei-chung der Phänomene an Substanzen, von denen manweiß, daß sie in dem Grade ihres nicht leitenden Ver-mögens differiren. Da das Glas dieses Vermögen nichtin demselben Grade, wie das Siegellack besizt, so wäreeS lehrreich, auf dem erstem Figuren hervorzubringen,um ihre Charaktere, mit den bisher angezeigten zu ver-gleichen; in dieser Absicht nahm ich Glasplatten, wo-von eine Seite mit schwarzein Lack um den Figurenzum Grunde zu dienen, bedeckt war, und die andre warentweder ganz unbedeckt, oder mit Lack in concentrischenStreifen durchschnitten. Durch die erstere dieser Plat-ten konnte ich eine ganze positive oder negative Figurauf dem Glase haben; durch die andere bildete sich einTheil dieser Figuren auf dem Glase , ein andrer aufdem Lacke. Wenn diese Platten unmittelbar nach derOperation gepudert wurden, so waren die Figuren desGlases und Lackes wenig verschieden: je länger ich abermit dem Pudern säumte, desto unordentlicher wurdensie auf dem Glase, und bildeten am Ende nur verwor-renes Gewölk.
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