Von dem elektrischen Fluidum. 407
darauf stellte, oder sie wegnahm, puderte, baldaufderpositiven bald auf der negativen Figur, die verschiede-nen Bewegungen des Staubes sahe, nach den verschie-den Arten dicKörper wegzunehmen, wenn dieses Laub,Werk sich bildete. Ich nahm mir vor, diese Versuchenoch mit mehrerer Varietät zu wiederholen, um denGang des elektrischen Fluidums in allen diesen Verän-derungen ausfindig zu machen: ehe dieses aber geschieht,sieht man wenigstens, daß die Schwierigkeiten nur inden Wirkungen irgend eines besondern Umstandes liegen,die ich noch nicht fassen konnte, und daß diese Schwie-rigkeiten der Gewißheit der angezeigten allgemeinen Ge-setze nichts benehmen.
§.
Alle Modifikationen der Platten, wovon ich bis-her svrach, finden bey der Kleistischen Platte, um ihreBelegungen herum, Statt, sowohl auf der negativenals positiven Seite, wenn man sie bis zum Knistern la-det; die Figuren, welche daraus entspringen, sindvonden bisher betrachteten, nur in Absicht der Größe desRaums, um welchen sie sich bilden verschieden; undwenn man die Belegungen, auf die verschiedenen inRücksicht der kleinen leitenden Körper angezeigten Arten,wegnimmt, so erleiden diese Figuren auch Äurchschnei-»düngen, welche von denselben Ursache!, herrühren. Wich-tiger an diesen Räuden der Platte zu bemerken, sindaber die Eindrücke, welche die freilwilligen Entladun-gen hier zurücklassen; ich habe hier oft ein wirklich wun-derbares Strahlen gesehen, das ausweißen Strahlen,so grade und enge als die Zahne eines feinen Kamms,b'stand, welche unter einem reckten Winkel zu beydenSeiten des Ganges, den der Funken nahm, ausfahren,und ein großes negatives Feld, das durch den Einfluß
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