4v6 II. Abtheilung. III. Kapitel.
Körper an seinem Glasarme wegnimmt; weil man nichtwesentlich den Zustand der Platte verändert: wenn manaber diesen Körper, ehe man ihn wegnimmt berührt,so erleidet der mittlere Raum der Figuren, sowohl obenals unten, etwa auf einen halben Zoll von den beydenKorpern , sehr besondre Veränderungen. Um alle Cha-raktere dabey zu begreifen, habe ich die Versuche so sehrvariirt; und folgendes habe ich überhaupt bemerkt.Wenn man den obern Korper berührt, unterdeß derunrrc noch mit dem Boden in Verbindung ist, so entla-det man bloß die Theile der Platte, auf welchen die Kör-per unmittelbar liegen, und folglich empfangt der Fin-ger einen kleinen Funken. Diese Theile aber sind, wieich sagte, in den Figuren wenig merklich; und die Ver-schiedenheiten, die man hier nach dem Entladen wahr-nimmt, rühren von dem Antheil her, den die Theile derPlatte, welche diese Körper umgeben, daran nehmen.Oben, bcgicbt sich das elektrische Fluibum aus diesemTheile der Platte zu dem Körper, den man berührt;unten, hat das Fluidum, welches sodann aus demVo-den in den Körper geht, auf die umgebenden Theileder Platte , Einfluß. Dadurch bilden sich zwo verschie-dene Gattungen von sigurirtcn Borten, welche dieMitte Zwischen den beyden Figuren, um die Stellen her-um, wo die Körper waren, einnehmen. Dieses ist weis-scs Laubwerk auf schwarzem Grunde, oder schwar-zes Laubwerk mit weißen Zierrathen auf weißem.Grunde; und was noch sonderbarer ist; so haben ver-schiedene Theile derselben Zone oft beyde Charaktere. Diebordirtc Zone der negativen Seite, ist von der, aufderpositiven verschieden; es ist aber fast unmöglich ihre Un-terschiede ohne Figuren zu erklären; und ich Habemirnicht von allen ihren Ursachen Rechenschaft geben können,»b ich gleich, indem ich die Platte, ehe ich die Körper
darauf