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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
391
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Von dsm elektrischen Fluldum. 391

Kupfern begleitet seyn, welche gut ausgeführt, denen in.der Botanik oder Pyrotechnie gleich kommen würden.Um aber ein solches Werk bekannt zu machen, müßte mandie Zerlegung der Modifikationen dieser Figuren gänz-lich zu Ende gebracht haben, und dies habe ich bishernoch nicht gethan. Ich will hier also nur einen Begriffvon der Natur dieser Versuche und der Resultate, die siemir gegeben haben, anzeigen.

§- 4S4-

Es ist bekannt, woraus diese Figuren bestehen.Wenn man eine nicht leitende elektrisiere Oberfläche mitHarzstaube, der durch einen linncnen Beutel geschüt-telt wird, pudert, so bildet er gewisse Gestalten, die beyihrer Unordnung dennoch Regelmäßigkeit haben; es sindSterne und conccntrische Cirkel auf einem unregel-mäßig bepuderten Felde. Wenn man nur eine einzigeStelle auf einer nicht leitenden Oberfläche elektrisier, sobringt man bestimmtere Figuren hervor, welche nachden beyden verschiedenen Arten von Elektrisirung sehrverschieden sind. Hr. Lichtenberg hatte schon aus seinenVersuchen geschlossen, daß die Theile der nichtleiten-den Oberflache, wo der Harzstaub sich ansezt, po-sitiv, und welche er unbedeckt läßt, negativ seyen; undHr. Cavallo hat es erklärt, indem er zeigt, daß derHarzstaud, durch das Reiben, welches er beym Durch-gehen durch die Leinwand erleidet, negativ wird. Ichhabe davon auch bey meinen Versuchen einen indirektenBeweis gefunden: als ich zu lockre Leinwand gebrauchte,wo das Harz weniger Reiben erlitt, waren meine Fi-guren weit regelloser, und sie wurden sehr schön, wennman stark schütteln mußte, um den Staub durchzutreiben.

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§ 495-