Von dem elektrischen Fluidum. zg/
sind bey keiner genauern Bestimmung großer Grade vonElektnsirung anwendbar; denn sobald eines dieser Pen-del an das Elektrometer gebracht ist, so können dieKörper, bey denen man es anwendet, nur etwa 4° mitdem einen und c>, 4 mit dem andern eleka'isirt werden,lleberdies sind wir noch in wesentlichern Rücksichten, alsin einer scharfen Bestimmung der Anzeige des Fundet»mcntalelcktrvmeters, von Genauigkeit entfernt: alsowird diese noch durch nichts nothwendig gemacht. DieseMikrometer können eben so wenig bey kleinen Körpernangebracht werden; weil ihre leitende Oberflache zu großist, wodurch sie zu sehr die Grade der Elektnsirung, diesie messen sollten, schwachen würden. Ihr Geschäft istalso kleine Grade der Elektrittrung zu messe,?, in denFällen, wo die Menge des elektrischen Fluidums dassie selbst empfangen, nicht merklich den Grad der Elck-trisirung der Körper, bey denen man sie anbringt, ver-mindert. So z. B. wenn im achten Verst-Oe (§. -? 8 -l)das mit der Belegung /st in Verbindung styeadc Elektro-Nieter der Kugel, keine merkliche Zeichen von Elertri-sirung mehr gäbe; so würde, wenn man nach und nachstatt seines Pendels die beyden Mikrometerveiidel ge-brauchte, man noch lange kleine meßbare Ladungen derKugel haben können.
§. 49 l.
Der vorzüglichste Gebrauch dieser Mikrometer be-steht aber darlnn, die Sprache der Condensatoren zubestimmen; ich gebe hier ein Beyspiel von dem Gange,dem man folgen müßte. Ich nehme einen Cvndensatorin dem Rahm Taf. l Fig. i<- an, dessen Belegung liin Verbindung mit dem Boden ist. Ich setze an die vondem Condensator abgesonderte Belegung tst; das klein-ste Mikrometerpendel, dessen Anzeigen auf der Skale
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