Z62 II. Abtheilung. III. Kapitel.
sich aber eben somit dem vollständigen tlcktl 'ilchen Alui'dum? d. h. durchdringt sie die elekirnche Materie?Dieses kann ich nicht entscheiden. Eine Beobachtung,die ich gemocht habe, schiene dafür zu sprechen. Als icheine Kleistische Platte machen wollte, indem ich eineBlechplatte mit einer Schicht von rothem Siegellack be-deckte, so glaubte ich anfangs, daß mein Grundsatz hier-über trüglich sey; denn diese Platte lud sich nicht. Ichentdeckte aber hernach, das; das elektrische Auidumirgendwo durchdrmgc, und vermuthete, daß schwarzePunkte im Lacke, ihm den Durchgang öffneten. Ichnahm diese Punkte bis auf das Blech weg, und fülltedie kleinen Höhlungen mit neuem Lacke, und nun ludsich die Platte. Ich glaube, das; diese leitenden Punkte,wahrend des Schmclzens des Lacks wieder hergestellterZinnober waren. Das elektrische FltüdUM floß alsovermittelst dieser leitenden Punkte in den Boden, und esscheint anfangs natürlich, daß dieses durch das Blechhindurch geschahe. Indessen ist es nicht unmöglich, daßdas FluidUM, nachdem es das Lack durch diese Punktedurchdrungen, langst der Blechplatte zwischen ihr unddem Lacke, durch einige Theile, wo ihr Zusammenhangnicht vollkommen war, hinschlüpfte; also glaube ich nicht.Haß dieses Phänomen die Frage entscheide.
§. 460.
> Eine andre Klasse von Phänomenen hingegen scheintzu beweisen, daß das elektrische FltlidUM nicht mehrchurch die leitenden als durch die nicht leitenden Kör-per dringe; ich meyne alle Phänomene, woraus mangeschlossen hat, daß diese erftern nur in Verhältniß ih-rer Oberfläche elektrisches Fluidum aufnähmen. In-zwischen ist dies Zeichen bis jezt noch sehr zweydcutig.Denn m an weiß, daß die in den elektrischen Brunnen
gebrach-