zz6 II. Abtheilung. III. Kapitel.
auf. Dieser Glasarm ist solid und überfirnißt, und un-ten in eine messingene Kappe geküttet, die an das kreis-förmige Blech e e gelötet ist. Die Höhe dieses Fttsiesmuß so beschaffen seyn, daß der leitende Knopf der Elek-trometer (Taf. >. Fig. ».) mit dem Mittelpunkte derScheibe zusammentrifft. Die Basis 55 ist von hartemHolze, mit einer dicken Bley-Platte belegt, und diesemit einem Stücke Tuch; damit sie leicht über einen glat-ten Tisch h'nglciten könne. Ein solcher sehr grader, ho-rizontaler, solider und hinlänglich großer Tisch ist beydiesen Versuchen ein unentbehrliches Geräth; denn dieScheiben müssen hier ihre Stelle verändern können,ohne daß die Kugeln ihrer Elektrometer Veränderungenin ihrer Lage, noch Stöße erleiden. Da man die Stan-ge von Glas nicht vollkommen unter einem rechten Win.kel krümmen kann, so ist an dem Fuße eine StellllNgs-vorrichtling, die aus zwey runden Blechen e e und gAbesteht, wovon das lcztere an die Basis befestigt ist. Diesedurch Schrauben ü d verbundene Bleche, werden durchzwo an den Enden des Durchmessers i des Blechs e e ge-stellte Spitzen, von einander gehalten. So daß, wennman eine Schraube löst, und die andre zuschraubt, mandie Ebne der Scheibe in eine vertikale Lage bringen kann,obgleich der gläserne Stab unter keinem rechten Winkelgekrümmt ist.
§. 4?o.
Das an diese Scheibe angebrachte Elektrometerist dasselbe, welches ich oben (^af. t Fig. !.) beschrie-ben habe, seinen Fuß und Leiter ausgenommen; dieGlasröhre m, welche ihm zuni Fuße dient, geht in einhölzernes Stück stle, das durch eine Schraube! an demArm c gehalten wird. Statt daß sein Leiter, wie beyden andern Elektrometern grade sey, krümmt er sich,n um sich hinter der Scheibe anzulegen.
§. 4Z i»