M II. Abtheilung. I!I. Kapitel.
gemachten Siegellackkligel ließ ich bloß eine kleine Massedavon an dem Ende des Stäbchens schmelzen, und rundetesie ab, so lange sie weich war, indem ich das Stäbchenzwischen den Fingern herumdrehte. Durch dieses Gegen-gewicht bestimme ick, den Grad des Widerstandes deckPendel , wovon der Grad seines Dlvergireiiß durchdieselben Grade der Clektrisirung abhängt. Wenn diesElektrometer in Verbindung mit einem Fundamental-eiektrometer ist, so muß seine Kugel sich auf 40° erhe-ben, wenn die andre stet) auf 4° erhebt; hiedurch wer-den, wenn man den natürlichen Gang der Pendel nichtin Betrachtung zieht, die Grade dieses ersten Mtkro-Nieters Zchntheile von denen des Fundamenlaiclektro-Meters seyn.
§. 424.
Ich habe ein zweytes Mikrometer, daS in aller,die Dimensionen ausgenommen, dem ersten ähnlich ist.Seine Kugel von Mark hat nur 2 4 An. im Durchmesser(o, 02 cngl. Zoll ); das Hälmchen Heu, welches sietragt, ist sehr dünn; die Rohre zum Aufhängen sehr'leicht, und das Gegengewicht dem Gange den diesekleine Kugel haben muß, proportionirt. Ich muß beydiesen bevdcn neuen Pendeln anmerken, daß, da ihreKugeln kleiner als beym Fundamcntalelekttometersind, man die unbewegliche Kugel m (Fig, 1. Taf. 1.)an sie anrucken muß, damit sie denselben in ihrer verti-kalen Lage begegne. Man kann ohne Mühe erhalten,daß das erste Mikrometer - Pendel alsdann frey stielt;dies ist aber bey dem zweyten sehr schwer, und ich mußteihm einigen Ueberhang nach der Kugel m hin, lassen.Dieses lcztc Pendel muß durch ckin Gegengewicht ju-stirt seyn, so daß wenn es, verbunden mit dem erstenMikrometer elektrisch! ist, es 4V° anzeige, wenn das
andre