Von dem elektrischen Flnidum. 329
immer ein gewisses Verhältniß seyn muß, zwischen derGröße der Oberfläche des ersten Leiters, und der Kraftder Maschine; denn die gesammte Zerstreuung ist größer,auf einer größern Oberfläche; und wenn die Maschinenickt verhältnismäßig niit der Größe des Leiters elektri-sches Fluidum hcrgiebt, so erhebt sich der Grad derElektristrung um so weniger, als in diesem Betrachtein größrer Abstand ist. Das MegaNieter kann alsodazu dienen, die Größe der ersten Leiters, in Beziehungauf die Kraft der Maschinen zu bestimmen; um zu glei-cher Zeit die größten Funken, und den höchsten Gradder Elektristrung zu erhalten. Zuvor aber muß die Er-fahrung die beste Art lehren, das Mecktincler anzu-wenden ; wobey ich Schwierigkeiten gefunden habe. DerGrad der Elektristrung nimmt zu bis zu einem gewissenGrößten, wenn man die Maschine schnell dreht; aberalsdann schwingt die Kugel des ?)?egamcters so stark,daß, ohne ein eignes Studium ihrer Bewegungen, manüber nichts urtheilen kann; und wenn man, um sie ru-hig zu erhalten, die Maschine langsam dreht, oder dieZahl der Spitzen, welche das Fluidum annehmen, ver-mindert; so verbleibt man ohne Zweifel unter dem Größ-ten in der Elektristrung. Ich hatte darauf gedacht, dasStabchen der Kugel, zwischen zween Bogen, die mit demBarte einer Feder besezt waren, sich bewegen zu lassen,die sie, wenn sie sich entfernte, durch- aber nicht zurückließen, und die man öffnen könnte, um sie wieder fallenzu lassen; dieses hatte ich vordem, bey dem Pendel einesArmvmeters ausgeführt; es fehlte mir aber an Zeit,diese Idee auszuführen.
§. 421.
Ich habe oben die Größe der Funken von demGrade der Elektristrung unterschieden, weil, wenngleich elektristrtc Leiter von verschiedener Große sind, die
2-' - Tun-