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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
274
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II. Abtheilung. III. Kapitel.

Seite geschehen, die keinen Rand hat, damit man siedesto leichter abziehen könne, ohne die Kugeln in Unord-nung zu bringen. Das andre Paar ist auf der entgegen-gesehen Seite der Scheibe, in geringer Entfernung vonihr, und sein kleiner gekrümmter Leiter, berührt dieselbean ihrem Gipfel, w daß das Zurückziehen derselben kei-neswcges durch die Kugeln verhindert wird, und diese inihrem Zustande verbleiben. Dieses ist der neue Apparat,dessen vorzüglichste Phänomene folgende sind:

H. ?6z.

Ich lasse die Scheibe IZ und ihre Kugeln in demelektrischen Zustand des Bodens und Mittels, und labedie Scheibe stark. Hernach bringe ich sie der Seiteder Scheibe k. vor welcher die Kugeln mit nicht lei-tenden Stabchen sind, entgegen. Sogleich divergircndie beyden Paar Kugeln. Ich hätte nicht nöthig zu be-weisen, daß die vordem Kugeln negativ, und die an-dern positiv sind; denn sie befinden sich in demselbenFalle, wie im vorigen Beyspiel. Die Operation aber,die es beweist, ist von merkwürdigen Umständen beglei-tet, und daher will ich ihrer erwähnen. Ich ziehe seit-wärts die Scheibe k ab, dadurch bleiben die beydenPaar Kugeln in demselben Zustande des Divergirens.Will ich die Art ihrer respektive» Elektrisirung finden,so dient dazu die Scheibe ob sie gleich elektristrl ist,fast zu nichts: ihr Annahern macht keinen merklichen Ein-druck auf die Kugeln; denn da sie isolirt sind, so kanndie Dichtigkeit ihres elektrischen Fiuiduins sich nichtverändern. Aber seine ausdehnende Kraft ändert sichmerklich; dieses zeigt sich, wenn man die Kugeln mitkleinen Elektrometern in verschiedenen Stellungen derScheibe berührt: wenn man sie dem negativen Paarnähert, und in diesem Augenblicke seine Kugeln berührt,

so