Von dem elektrischen Fluidum. 259
g, c, I, davon zuschickt. Es entsteht also ein Kreislaufdes forlleitendcn Fluidums, zwischen dem umstehen-den Mittel und den Gruppen; wie es mit der ruft ineinem Zimmer oder den Flüssigkeiten in Gefäßen geht,wenn eine Ursache das Gleichgewicht ihrer Säulen auf-hebt; dies würde uns allein die Theorie lehren, wennwir es nicht oft bey leichten Körpern, die in der Luft oderin Flüssigkeiten schwimmen, wahrnähmen. Daß einKreislauf des fortlcitenden Fluidums in dem Phäno-men wovon ich rede, dasey, zeigt uns auch die Verän-derung, welche bey den Elektrometern der Scheiben sichereignet, wenn man bloß ihre Gruppen trennt, odernoch merklicher, wenn man von dieser Trennung dieVerbindungen zwischen ihren Scheiben wegnimmt, undsie selbst trennt. Denn alsdann verlieren alle diejenigenScheiben, welche in ihrer vorigen Lage, immer einenUeberschuß an fortleitendem Fluidum, in Verglei-chung mit dem Verhältniß ihrer Menge an elektrischerMaterie mit der in der Luft hatten, diesen lleber-schuß mit ihm, ohne daß er sich erncure, und alle die-jenigen, weiche hingegen einen Mangel an diesem Flui-dum erlitten, in Vcrgleichung mit demselben Verhält-niß, nehmen es von der Lust wieder an, und verlierennicht mehr. Alsdann also zeigen auch die Elektrometer,die mittlere Dichtigkeit des elektrischen Fluidums inihren respektivcn Scheiben; weil seine ausdehnendeKraft, die sie unmittelbar angeben, ihr proportionalwirb: Dieses hat niemals bey einem Körper Statt, alswenn ihn die Luft allein umgicbr, und hat selbst nichteinmal bey allen Theilen eines Körpers Statt, aiS wcnner spharisch ist. Dies werde ich in, folgenden Abschnittezeigen, wo ich von den elektrischen Bewegungen undihrer unmittelbaren Ursache handle»
§. 34Y.