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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
218
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218 Abtheilung. III. Kapitel.

dieses AmdUMS. Dieses hat von beyden Seiten Statt,wegen des nicht leitenden Vermögens der Platte: dennes entsteht daraus, daß ohne einen großen Unterschied,in dem elektrischen Zustande zwischen ihr und einem Lei-ter, dieser sie nur durch die Punkte der absoluten Berüh-rung modificiren kann. Es sind aber diese Punkte im-mer sehr zahlreich, so auf einander passend man auch diebeyden Oberflächen zu machen sucht, um die eleklropho-ri sehen Wirkungen, durch die größre Nahe der beydenFlachen zu vermehren. Ich will jezt diese Wirkun-gen beschreiben und erklären, indem ich dazu auf densel-ben Apparat, wodurch ich im vorigen Abschnitt, das La-den und Entladen der Kleisrischen Platte erklart habe,zurück komme.

§. zoz.

Wenn man auf die beyden Seiten der nicht leiten-den Platte, mit Elektrometern versehene Belegungenanbringt, so wird man bc» ihnen eine schwache Bewe-gung verspüren. Zuweilen bewegen sie sich beyde, ein-andermal nur eines, und bald das auf der positiven,bald das auf der negativen Seite. Der Fall, wo sichbeyde um dieselbe Größe bewegen ist der, da eine vonden Seiten der Platte genau so viel elektrische Materieverloren als die andre erhalten hat: und die Ursache,warum sodann dennoch Bewegung bey den Elektrome-tern Scatt hat, liegt indem Abstände der beyden Flä-chen, weichender Ginfluß der einen auf die andre ver-mindert, so daß die Menge des fvrtleitenden AuidumSin ihnen, einiges Verhältniß mit der rcspccrivcn Mengeihrer elektrischen Materie behält. Dieses zeigen dieElektrometer an, indem das eine sich bewegt, weil,ohngeachtet der Nähe der negativen Seite, sein elektri-sches FluidUM ctwaö mehr ausdehnende Kraft, als das

des