196 il. Abtheilung. III. Kapitel.
nahe gekommen ist; daher dann die Büjchel eonvergi-ren. Es neige sich nun aber zu einem Körper hin, odermische sich mit der Luft, so bleibt es nur sehr kurze Zeitin Freyheit, denn bald wird es wieder der Satellit einesandern Körpers, und besonders der atmosphärischenFlüssigkeiten.
§. 28?.
Auf diese Weise haben gewöhnlich alle Substanzenunsers Erdballs, ihren Antheil an wirklich vorhandenemelektrischen Fluidum, den jede nach ihrer Natur be-sizt, d. h. dieses Flludum läuft um die leitenden Sud-stanzen herum, und bleibt wie eingeschläfert i» den nichtleitenden. Ohngeachret dieses Unterschiedes in seinemZustande, ist zwischen allen Substanzen in Betracht sei-ner ein Gleichgewicht, und zwar noch allgemeiner undvollständiger als in Betracht der Feuchtheit. Diesebeyden Gleichgewichte sind indeß von einerley Art d. h.erstlich bestehen sie darinn, daß keine Substanz den Al -lheit der andern zu nehmen sucht, und dann darinn, daßdie nicht leitenden Substanzen durch die Luft ihren An-theil an elektrischem Fluidum erhalten; so wie die hygro-skopischen Substanzen ihren lokalen Antheil an Wustser durchs Feuer bekommen (§.27.). Die Lusttheil-chen, welche mir den Körpern in Berührung kommen,rauben denen elektrisches Fluidum, welche es ihnenabtreten können, und geben es denen wieder die es an-nehmen können, bis das Gleichgewicht zwischen der Lustund den von ihr umgebenen Substanzen hergestellt ist.Was die absolute Menge des elektrischen Fluidumöanbetrist, so kennen wir sie nicht besser, als die desFeuers; ja sie hat keinen von diesen festen Punkten,die wir bey der ausdehnenden Kraft des FeuerS haben.Wir kennen nur den Punkt, wo alle Substanzen eines
Orts,