Voü dem elektrischen Flnidum. 191
Grund zu vermuthen, daß, von den Substanzen, wel-che das, in einem Raume verbreitete Wasser unter sichtheilen, einige, es so zu sagen, durch eine ähnliche Wir-kung wie bey den Haarröhrchen einsangen ; ohne daßhier eine eigentlich sogenannte chemische Verwand-schaft statt habe, ob sie gleich hierdurch einerley hygro-skopischen Einfluß mit denen hervorbringen, welche durcheigentliche Verwandschaft, immer auch in der Be-rührung, wirken. Der analoge Hang der elektri-schen Materie, zu allen Körpern, äußert sich aber aufeine Entfernung; und zwar auf, nach der Natur jdecKörper, sehr verschiedene Entfernungen.
§- 27?.
Diese allgemeinen Unterschiede sind die einzigen,welche das elektrische Fluidum von den Wasserdün-flen unterscheiden; und dennoch sind sie, durch ihre Wir-kungen, von der Art, daß man die Ähnlichkeiten bisjezt noch nicht bemerkt hatte Ich werde diese Eigen-schaften des elektrischen Fluidums, indem ich seinePhänomene durchgehe, in folgende Klassen bringen: i.Eintheilung der Substanzen in leitende und nicht lei-tende. 2. Die Erregung, g. Die Phänomene der lehdener Flasche. 4. Die elektrischen Einflüsse. 5. D-eelektrischen Bewegungen. 6. Die Figuren, welchedurch Harzstaub, auf den clektrisirten Körpern gebildetwerden. 7. Die Unterschiede der leitenden Kraft, derverschiedenen leeren Raume. 8. Die phosphprischcnund feurigen Phänomene, welche zuweilen das elektri-sche Fluidum hervorbringt. Indem ich diese Bahn durch-gehe, werdeich einigen nöthigen Apparat zur Zergliede-rung der elektrischen Phänomene beschreiben.
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