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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
170
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i7O II. Abtheilung. II. Kapitel.

keiten, in den Hypothesen, wodurch ich sie ergänzte: eskam also darauf an, Wahrscheinlichkeiten abzuwägen,welches immer schwer ist, wenn eine gewisse Anzahl vonIdeen, dem Geiste zugleich gegenwärtig seyn müssen.Der Hauptgcgcnftand dieser Untersuchung war die Prü-fung des allgemeinen Satzes, den ich gleich anfangs ge-geben hatte:daß das Flüssigscyn, bev jeder Substanz,nur durch eine gewisse Verbindung des Feuers, mit ih-ren Thcilchcn hervorgebracht werden könne." Der Ein-Wurf, worauf ich antworten mußte, rührte von gewissenSchmelzungen des Elseö her, welche durch andre äußreUrsachen, als durch fühlbares Feuer bewirkt waren,und wo die Größe des Verlustes an Warme, demje-nigen nicht entspricht, was über die Menge des verbor-genen Feuers im Wasser, ausgemacht ist. Indemich diesen Entwurf prüfte, habe ich die Gegenstände, beydenen sich noch Dunkelheit aus Mangel unmittelbarerVersuche befindet, festgcsczt; aber keiner davon wider-spricht dem obigen Satze: und er kann nur allein nachder wirklichen Summe von Phänomenen bestimmt wer-den, ich will ihn also so ausdrücken:Keine solide Sub-stanz, und kein Aggregat von Substanzen, unter denensolide sind, kann eine Flüssigkeit bilden, ohne daß sichhier Feuer in chemischer Verbindung vereinige. Wenndas Schmelzen, durch bloßes Zuthun von fremdemFeuer bewirkt wird, so offenbart sich die Verbindungdieses Feuers, durch einen verhältnißmäßigen Verlustan Warme. Wenn aber das Schmelzen, von an-dern chemischen Operationen begleitet ist, so ist esmöglich, daß das Thermometer, nicht die ganze Mengedes gebrauchten Feuers anzeige, weil eine von den vor-handenen Substanzen, indem sie ihren Zustand verän-dert, einen Theil dieses Feuers hergeben kann."

§. 246.