Vom Feuer.
das seiner Bestandtheile. Also ist der wechselseitige Hangder Thcilchen der Mischling, größer geworden, als dieSumme des Hanges bey den einzelnen Bestandtheilen;hieraus entspringt ein größrer Druck, auf das in ihrenPoren enthaltene gelier. Diese Veränderung aber,muß nothwendig eine Vermehrung der Warme nachsich ziehen, unabhängig von andern Ursachen, die aufdieselbe oder cntgcgcngcsezte Weise wirken können: dennich glaube nicht, daß dieses Phänomen einfach sey; undes giebt vermuthlich sogar, in dieser Gattung, sehr we-nige einfache Phänomene.
§. 24z.
Ich habe schon oben(§. 126) ein drittes Phäno-men, von derselben Klasse angeführt, nämlich die Ver-mehrung der Warme, bey einer Masse Eisen, die manschnell schmiedet, welche durch eine Vermindrung dergeometrischen Kapacität dieser Masse hervorgebrachtwird; die zu geschwind geschieht, als daß das Feuer wassie enthält, sogleich, wenigstens im Verhältniß mit demverminderten Raum worinn es enthalten, entweichenkönnte. Ich rechne hierher auch noch die Phänomene derWarme, wovon ich gleichfalls oben (§. 91.) redete,welche aus den plötzlichen Verdünnungen oder Verdickun-gen der Luft entspringen; wobey das mit ihr vermischteFeuer, dieselben Modifikationen leidet. Bey diesenOperationen, nämlich, leidet die ausdehnende Kraftdes Feuers, einerley Veränderungen, wie die, der Luft;und dieses offenbart sich durch die Veränderung derWarme, ehe sich das Gleichgewicht des Feuers, durchdie Seiten des Gefäßes hat wieder herstellen können. Kurzjedesmal, da sich der gänzliche, durch eine gewisse Mengevon freyem Feuer eingenommene Raum plötzlich ver-größert oder vermindert, welches unstreitig in vielen
L 4 Fällen