Vom Feuer.
indem sie ihren Ucberschuß an Warme über das bey glei-cher Temperatur erhaltene umgebende Mittel verlor,immer in gleichen Zeiten, gleiche aliquote Theile desrückständigen Üeberschüjfeö verlieren. So daß, wennman die Zeiten, welche zwischen jedem dieser Phänome-ne der Wärme verfließen, weiß, deren Punkte amThermometer man durch unmittelbare Versuche ange-zeichnet hatte; man daraus das Verhältniß, welches dieMengen der Warme, die den Zwischcnraumen dieserverschiedenen Punkte corrcsvondiren, unter sich haben,schließen könnte. Wenn man diesen Plan, mit aller beyder Ausführung nöthigen Vorsicht, verfolgt; so würdeman dahin gelangen ein Thermometer mit gleichen Dif-ferenzen , zu verfertigen. Mit eben diesem Thermome-ter aber, habe auch ich mich beschäftigt, nach einem ganzandern Plan, den Hr. le Sage erdacht hat, der alsoeine Absicht von Newton erfüllte, woran er nicht dachte,indem er eine weit größre Absicht dieses großen Mannes,eine mechanifche Ursache der Schwere anzugeben,verfolgte.
§. 2Z4.
Ich komme wieder auf meinen Hauptgegenstand.Es ist also gewiß, daß bey jedem durch die Warme be-wirkten Schmelzen, das dabey gebrauchte Feuer, amThermometer verschwinde. Und da das FiÜssigseyNbesondre Eigenschaften bey den Substanzen, die es be-sitzen, anzeigt, und wir sehen, daß sie diese Eigenschaftenbey den Operationen erlangen, wo sich zugleich ein Ver-lust an Warme äußert, so scheint es mir natürlich, hier-aus überhaupt zu schließen, daß es zum Wesen desFlül-sigk'ynö gehöre, daß ein- gewisse Menge Feuer in Ver-bindung mit den Thcilchen der Substanzen sey, die un-ter dieser Gestalt erschienen. Jedoch ist dieses SystemDe küc- Meteorologie. L nicht