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Erster Theil (1787)
Entstehung
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159
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Vom Feuer. 159

§. 2Zl-

Da die Verändrung der Kapacität des in Was»str verwandelten Eises, die einzige Ursache war, derman den alsdann bemerkten Verlust an Wanne zu-schrieb, und da diese Ursache nicht gegründet ist, so kom-me ich in dieser Rücksicht auf mein System, nämlich,daß eine Verbindung des Feuers mit den Eistheilthendurch Verwandschaft die unmittelbare Ursache des er-stem Umstandcs des Phänomens, das man erklären sollte,nämlich der Verwandlung dieses festen Körpers, in ei-nen flüssigen, sey. Dadurch erklärt sich der zweyte Um-stand, die Verminderung der Wärme, unmittelbar^;weil das Feuer, welches sich also mit dem Eise verbin-det, um Wasser hervorzubringen, hiedurch selbst auf-hört, zu der Wärme beyzutragen. Diese beyden gleich-zeitigen Umstände, Wirkungen von derselben Ursache,sind allen Fällen gemein, wo das Schmelzen unmittel-bar durch die Wärme allein bewirkt wird. Eine all-gemeine Beobachtung reicht zu, um zu begründen, daßbey allen diesen Schmelzungen auch ein Verlust anWärme sey; weil sie sich bey homogenen Substanzen,immer bey derselben Temperatur^ ereignen, und dieseTemperatur während des Schmelzens unveränderlich ist.Denn weil das Feuer, welches fortfährt in die Sub-stanz zu dringen, hier alsdann nicht mehr die Wärmevermehrt, so muß es wohl verborgenes werden: allediese Phänomene sind also von einerley Natur, mit demZerschmelzen des Eises. Diese Unveranderlichkeit derTemperatur bey Substanzen, die durch die bloße Wir-kung des Feuers schmelzen, war schon von Newtonentdeckt, und er hatte sogar daher die Idee zu einerThermometer, Skale genommen; weil ich sie nichtaus ihrer Quelle geschöpft hatte, so gab ich ihr nicht dieverdienten Lobsprüche, als ich dieselbe in meinem Werke