Druckschrift 
Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
108
Einzelbild herunterladen
 

ivZ II. Abtheilung. II. Kapitel.

§- 157-

Nachdem Hr. Ie Sage durch die Kraft dieses zar-ten Fluidums, alle Phänomene der allgemeinen Schwe-re. und folglich auch die des Schwerst'yns auf unsermErdbälle erklärt hat; so zeigt er, wie dieses unsern Beob-achtungen so sehr entlegene FluidMN, die Theilchcn derausdehnbaren Flüssigkeiten in Bewegung sezt. Hr.Dan. Bernoulii hat in seiner Hydrodynamik bewie-sen, daß, wenn man annimmt, daß die Theilchcn derausdehnbaren Flüssigkeiten in Bewegung seyen, manalle ihre, auf die Elasticität gezogene Phänomene, d. h.ihre allgemeinen Phänomene, erkläre: er giebt aber we-der von dieser Bewegung Rechenschaft, noch von derArt, wie diese Theilchcn sie aufs neue erhalten, wennsie dieselbe beym Anstoßen an die Körper verloren haben.Hr. lc Sage kam auch bey den Untersuchungen, welcheden Gegenstand obiger Abhandlung ausmachen, natür-lich darauf, sich vorzustellen, daß die Kraft, welche dieseFlüssigkeiten gegen die Körper ausüben, von Stoßenherrühre, und ihr ausdehnendes Vermögen folglichvon der Bewegung ihrer Theilchcn entspringe. In-dem er sich nun aber Rechenschaft geben mußte, wasdiese Bewegung, welche mehr oder weniger durch dieStöße zerstört würde, erneuere; so suchte er sie langeauf dem Wege, wo er sie hernach fand, d. h. in derbloßen Form der Theilchcn der ausdehnbaren Flüssig-keiten , vergebens. Diese Wirkung ist den Gesetzen derMechanik, unterworfen. Durch eine gewisse allgemeineGestalt der Theilcheu dieser Flüssigkeiten, bewegensie sich zuerst, ob sie gleich von allen Seiten, von denschwermachenden Körperchen gestoßen werden, unddadurch erhalten sie auch aufs neue ihre Bewegungnach den Stößen wieder: durch besondre Bestimmun-gen dieser Gestalt, verändern auch gewisse Klassen von

Theil-